Am 16.3. im Kinoptikum

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Sa. 15:30
GREGS TAGEBUCH 2 - GIBT’S PROBLEME?
KinderKino – USA 2011, 94 Min., Regie: David Bowers
Alle wissen, was Greg letzten Sommer getan hat. (empf. Ab 8 Jahren)
Trailer zu GREGS TAGEBUCH 2 - GIBT’S PROBLEME?
Weiterlesen... Wie der erste Teil basiert auch „Gregs Tagebuch 2: Gibt’s Probleme?“ auf der gleichnamigen Kinderbuchserie aus der Feder von Jeff Kinney. Auch diesmal wird der junge Greg Heffley vom Pech verfolgt. In den Sommerferien hat er so einige peinliche Dinge erlebt. Und das schlimmste daran, Gregs Bruder Rodrick hat sein Tagebuch geklaut und weiß nun über all jene Peinlichkeiten bestens Bescheid. Nun heißt es für Greg, alles zu geben, damit sein wohl gehütetes Geheimnis nicht ans Tageslicht kommt! Ausblenden

Sa. 18:30
THE FAVOURITE - Intrigen und Irrsinn  OmU/DF
Frauenpower – GB/IRL/USA 2018, 120 Min., Regie: Yorgos Lanthimos
mit Olivia Colman, Rachel Weisz, Emma Stone
Bitterböses und oscarreifes Kostümdrama am weiblich dominierten Hofe Queen Anne's - DO und MO in der OmU, sonst in deutscher Fassung.
Trailer zu THE FAVOURITE - Intrigen und Irrsinn
Weiterlesen... Der englische Hof im frühen 18. Jahrhundert. Nominell regiert Königen Anne (Olivia Colman) das Königreich, doch die Regentin schlägt sich mit allerlei Krankheiten rum und beschäftigt sich lieber mit ihrer bunten Galerie Hasen, als mit den Streitigkeiten zu Hof und vor allem der Außenpolitik. So ist es ihre Hofdame Lady Sarah Churchill (Rachel Weisz), Gattin von Lord Marlborough (Mark Gatiss), seines Zeichens Kommandant der britischen Armee und in einen Krieg mit Frankreich verwickelt ist, die Anne einflüstert und manipuliert.
Diese Position wird durch die Ankunft ihre Kusine Abigail Hill (Emma Stone) gefährdet. Einst ebenfalls eine Lady, die durch die Spielschulden ihres Mannes in Ungnade fiel, versteht es Abigail ausgezeichnet, das Vertrauen der Königin zu gewinnen. Bald hat sie Sarah als Vertraute - und als Geliebte - ersetzt und versucht nun ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Doch auch Harley (Nicholas Hoult), der Anführer der Torys, die eine liberalere Politik verfolgen als ihre Gegner, die Whigs, versucht via Abigail die Geschicke des Staates zu beeinflussen.
Erstaunlicherweise sind weite Teile der Handlung von Yorgos Lanthimos Drama „The Favourite“ historisch belegt, die Intrigen am Hof von Königen Anne, auch die Rolle ihrer Hofdamen Sarah Churchill (direkte Vorfahrin des legendären Winston) und Abigail Hill, die erbittert um den Einfluss auf die Königin stritten. Alles ist belegt, bis auf die lesbischen Beziehungen, über die gemunkelt wurde, für die es aber keinerlei Belege gibt.
Es überrascht nun nicht zu lesen, dass seit 20 Jahren versucht wurde „The Favourite“ zu drehen, es aber erst jetzt gelang, was durchaus passend scheint. Ähnlich wie „Maria Stuart. Königin von Schottland“ ist auch „The Favourite - Intrigen und Irrsinn“ ein moderner Blick auf eine vergangene Zeit, ist gleichzeitig genaue historische Rekonstruktion, aber auch moderne Projektion. Ganz zeitgemäß mutet es an, dass hier drei Frauen die Hauptrollen spielen, dass drei Frauen um die Macht im Staat streiten, mit allen Mitteln ihre Interessen durchzusetzen versuchen, während die Männer nur Staffage, ja, schmückendes Beiwerk sind, so wie sonst - gerade im Kino - die Frauen.
Das Yorgos Lanthimos durch seine stilistischen Entscheidungen - vor allem eine extrem mobile Handkamera, die in weiten Objektiven oft ganz nah an die Figuren herangeht und sie noch mehr zu den Karikaturen verzerrt, die sie durch die exaltierten Kostüme und Masken ohnehin sind - die absurden Elemente dieser Welt noch betont, lässt „The Favourite“ zu einer bitterbösen Satire werden. Unzweifelhaft muss man hier immer wieder an Stanley Kubricks „Barry Lyndon“ denken, der mit ähnlicher Schärfe das Geschehen zu Hofe sezierte, doch Lanthimos geht noch weiter. Wie schon in Filmen wie „Dogtooth“ und „The Lobster“, geht es auch hier um Machtspiele und Manipulationen, die bei aller historischen Distanz jedoch fraglos auch als Spiegelbild der Gegenwart fungieren sollen. Bezüge zu den Absurditäten der Trump-Administration mag man ebenso finden wie solche zu den Oberflächlichkeiten der Schönen und Reichen, denen in der modernen Medienwelt viel zu viel Aufmerksamkeit zu Teil wird. Kaum ein gutes Haar lässt Lanthimos an dieser Welt, an diesen Figuren und dennoch, oder vielleicht gerade deswegen wirkt „The Favourite - Intrigen und Irrsinn“ bei allen Absurditäten und Abgründen am Ende zutiefst menschlich. (programmkino.de)
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Sa. 21:00
HELLRAISER: Das Tor zur Hölle  OmU
Cinema Obscure – GB 1987, 94 Min., Regie: Clive Barker
mit Sean Chapman, Clare Higgins
Der höllische Kult-Schocker aus dem Reich der Schmerzen noch einmal ungekürzt auf großer Leinwand.
Trailer zu HELLRAISER: Das Tor zur Hölle
Weiterlesen... Frank Cotton verschwindet unter mysteriösen Umständen aus seinem Haus, als er versucht einen geheimnisvollen Würfel zu öffnen. Jahre später ziehen sein Bruder Larry und dessen Frau ausgerechnet in dieses Haus. Frank gelingt es in Gestalt eines schrecklichen Wesens zurückzukehren. Um sich den Mächten der Finsternis endgültig zu entziehen, benötigt er die Hilfe seiner einstigen Geliebten Julia, die ihm nach wie vor hörig ist. Hilfe bedeutet für ihn Menschenblut, viel Menschenblut, um sein früheres Äußeres wieder herzustellen. Zwischenzeitlich gelangt Larrys Tochter in den Besitz des mysteriösen Würfels.Sie öffnet ihn und entfesselt die Cenobites, Ausgeburten der Hölle. Der alles entscheidende Kampf beginnt: kann das Tor zur Hölle wieder geschlossen werden?…
„Naiv konstruierter Horrorfilm, der sich ganz auf die Scheußlichkeit seiner Spezialeffekte verläßt und weder von Inszenierung noch Darstellung her Interesse verdient. Die Aneinanderreihung vorhersehbarer Schockeffekte ist trotz gelegentlich aufschimmernder Ironie auf die Dauer langweilend.“ (Lexikon des internationalen Films)
„Barker hat mittlerweile in seinen zahlreichen Romanen gezeigt, dass es ihm um wesentlich mehr geht, als einfach zu schocken – obwohl es „Hellraiser“ an drastischen Szenen keinesfalls mangelt. […] Doch eigentlich erzählt Barker in seinem dunklen Drama die Geschichte eines klassischen Märchens, in dem die böse Stiefmutter ihr Eigeninteresse über das der Familie stellt. „Hellraiser“ handelt von menschlichen Eigenschaften, von Liebe und Leid, Gier, Lust, Sehnsucht und der Suche nach Erfüllung.“ (Filmstarts/Björn Helbig)
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